Brauchen eine „Kärntner-Rückholaktion“ statt Zuwanderung illegaler Migranten aus Wien!
Viele Kärntner würden gerne zurückkommen, wenn es entsprechende Rahmenbedingungen gibt – SPÖ-ÖVP-Landesregierung ist völlig untätig
Der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Erwin Angerer weist die heutigen Aussagen von AMS-Chef Johannes Kopf, der im Klub der Wirtschaftspublizisten in Wien forderte, dass Kärnten neue Wege gehen und Flüchtlinge aus Wien aufnehmen müsse, scharf zurück. „Wenn wir Zuwanderung aus dem Ausland brauchen, dann holen wir uns qualifizierte Arbeitskräfte, aber sicher nicht illegale Migranten aus Wien, die in der Mindestsicherung und arbeitslos sind. Diese werden Kärnten nicht retten, wir wollen auch keine Zustände wie in den Wiener Problembezirken! Die Folgen der illegalen Massenzuwanderung unter dem Deckmantel des Asyls der letzten zehn Jahre sind bereits jetzt untragbar“, betont Angerer.
„Was Kärnten vielmehr braucht, ist eine ´Kärntner-Rückholaktion´ aus Wien, etwa von Ärzten, Polizisten oder Pflegekräften. Wir haben als FPÖ solche Lösungen wie ein ´Ärzte-Willkommenspaket´ bereits seit Jahren vorgeschlagen, aber SPÖ und ÖVP in der Landesregierung sind völlig untätig! Bis zu 100.000 Kärntnerinnen und Kärntner leben und arbeiten in Wien. Viele würden gerne zurückkommen, wenn es die entsprechenden Rahmenbedingungen gibt! Aber sie finden in Kärnten zu wenige Perspektiven vor. Wir brauchen wieder ein wirtschaftsfreundliches Klima in Kärnten, damit sich Unternehmen weiterentwickeln und gute Jobs anbieten können. Dazu gehören günstige Energiepreise, aber die SPÖ-ÖVP-Landesregierung macht genau das Gegenteil“, so Angerer, der auch kritisiert, dass die Landesregierung schon seit über 10 Jahren die enormen Chancen der Koralmbahn verschlafen hat. Man hätte schon längst neue Betriebe entlang der Koralmbahn ansiedeln und damit auch qualifizierte Arbeitsplätze schaffen können.
„Es braucht wieder eine Willkommenskultur für die Kärntner, die derzeit außerhalb Kärntens leben und arbeiten – und nicht für illegale Migranten! Das bedeutet, dass die Landesregierung Entwicklungen zulassen und Bürokratie abbauen muss, statt Unternehmen und Bürger mit noch mehr Steuern und Abgaben zu belasten, wie es SPÖ und ÖVP derzeit vorhaben“, so Angerer abschließend.